Tauftermine

an jedem 1. Sonntag eines Monats um 12:15 Uhr in Herz Jesu

an jedem 2. Samstag eines Monats um 16:30 Uhr in St. Mauritius

Die Tauffeier kann auch integriert in eine Sonntagsmesse gefeiert werden.

Sollten diese Termine nicht möglich sein, sprechen Sie uns bitte an.

Vollzogen wird die Taufe durch Übergießen des Täuflings mit Wasser oder das Untertauchen im Wasser. Dadurch bekommt der Täufling Anteil an Tod uns Auferstehung Jesu Christi. Dabei wird eine Taufformel gesprochen.

Taufverständnis
Manche Kirchen verstehen die Taufe als einen Ritus, welcher die Reinigung von religiös definierter Schuld (Sünde bzw. Erbsünde) beinhaltet und in der Folge die persönliche Erfahrung einer Gottesnähe ermöglicht. Die symbolische Taufhandlung gilt als Teilhabe an der Sündenvergebung durch den Tod Christi am Kreuz und wird als die „Eingliederung in den gestorbenen und auferstandenen Christus“ und damit als Eingliederung in die kirchliche Gemeinschaft begriffen. Eine weitere Analogie ist die „Neugeburt zur Gotteskindschaft“ u. a. als Voraussetzung zur Jüngerschaft bzw. Nachfolge (v. a. im evangelikalen Bereich). Andere sehen in ihr eher eine symbolische Handlung, die die genannten Vorgänge nicht bewirkt, sondern sie lediglich bezeichnet.

Taufpraxis
Auch in der Praxis unterscheiden sich die christlichen Kirchengemeinschaften. Während in vielen Kirchen die Kindertaufe die Regel ist, wird in anderen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften ausschließlich die Gläubigentaufe praktiziert. Auch in formaler Hinsicht gibt es Unterschiede. Während die einen den Täufling mit Wasser übergießen, wird bei den anderen der zu Taufende vollständig in Wasser eingetaucht. Ebenso die verwendete Taufformel: Fast alle taufen „auf den“ (oder „in den“ bzw. „im“) „Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“, nach dem Vorbild des biblischen Taufauftrags Jesu (Mt 28 EU). Einige wenige kirchliche Gemeinschaften taufen hingegen nach dem Vorbild der Apostelgeschichte lediglich „auf den Namen Jesus“.

 Mehr zur Taufe erfahren Sie in einem Gespräch mit einem unserer Geistlichen (s. Kontakt).